


Mit einem Radwegenetz von insgesamt 13,800 km Länge ist das Land Nordrhein‑Westfalen Fahrradbundesland Nummer eins.
Auch in dem Oberen Ruhrtal zwischen Winterberg und Schwerte stehen Ihnen zahlreiche, ausgeschilderte Radwanderwege zu den verschiedensten Zielen zur Verfügung. Egal, ob Sie sportlich unterwegs
sind oder die Natur und die wundervollen Fernsichten bei einer entspannten Tour genießen möchten, für jeden gibt es hier das Richtige!
Die Ausgangspunkte für Ihre Radtouren liegen direkt an den Bahnhöfen des RE17 (Sauerland-Express), des RE57 (Dortmund-Sauerland Express), der RB53 (Ardey-Bahn) und der RB54 (Hönnetal-Bahn),
so dass Sie problemlos mit der Bahn und Ihrem eigenen Fahrrad ins Obere Ruhrtal und zurück gelangen können.
Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen die Tour durch das Obere Ruhrtal zwischen Winterberg und Schwerte vor. Neben allgemeinen Tipps rund ums Radfahren finden Sie zu jeder Tour neben einer Karte
auch interessante Informationen zu Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke sowie zu Einkehrmöglichkeiten und Freizeiteinrichtungen.
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Anreise: Die Lennequelle liegt in der Gemeinde Winterberg im Hochsauerland. Winterberg ist gut mit der Regionalbahn von Hagen über Bestwig zu erreichen. Der Ort ist bekannt für seine internationalen Veranstaltungen im Bob- und Rodelsport. Entsprechend zahlreich ist das zur Verfügung stehende Gastgewerbe. |
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Obwohl die Geschichte der Stadt Winterberg bis ins Mittelalter zurückreicht, können Sie heute davon leider nicht mehr viel sehen, da zwei Stadtbrände im 18.Jh. Winterberg bis auf wenige Häuser zerstörten. Dank einer verbesserten Infrastruktur wurden ab Anfang des 19. Jh., dem Fremdenverkehr und vor allem dem Wintersport die Pforten geöffnet. Winterberg gilt heute als das Wintersportzentrum des Sauerlands. Info => Winterberg |
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Olsberg - Alter Kneippkurort Die Stadt mit ihren typischen Fachwerkhäusern zählt zu den ältesten Kneippkurorten Deutschlands und liegt im Kranz hoher Bergketten am Oberlauf der Ruhr und an seinen Nebenflüssen Elpe, Neger und Gierskopp. Info => Olsberg |
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Das Feriengebiet Bestwig liegt in der Mittelgebirgslandschaft des Hochsauer_ landes, Die Stadt kann auf eine lange Tradition des Erzbergbaus zurückblicken, So begann der Bergbau schon ab dem späten Mittelalter und noch bis 1974 wurde in der Region Blei, Zink und auch - wenngleich nur ein Nebenprodukt - Silber gefördert, Info => Bestwig |
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Meschede Meschede entstand als kleine Siedlung an der Kreuzung zweier Handelswege. Aus dieser Siedlung hat sich bis heute ein beliebter Ferienort entwickelt, der mit dem Hennesee und dem Naturpark Arnsberger_ Wald beste Freizeit- und Wassersportmöglichkeiten für die Besucher bietet. Doch auch kulturell hat Meschede einiges zu bieten. Info => Meschede |
![]() | Freienohl, ein Ortsteil Meschedes, wurde 1272 erstmals urkundlich erwähnt. Im 17. Jh. wurde ein Großteil der Häuser durch einen Großbrand zerstört. In den folgenden Jahrzehnten wurden einige der heutigen historischen Sehenswürdigkeiten gebaut. So entstand 1707 die Kapeile am alten Friedhof und im Jahre 1753 die Pfarrkirche SL Nikolaus. Sehenswert ist zudem das Kriegerdenkmal aus dem Jahre 1888 an der Hauptstr. zu Ehren der Opfer des Deutsch-Französischen Krieges von 1870/71. |
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Arnsberg - Mittelalterlicher Stadtkern Dank der Lage am Naturpark Arnsberger Wald ist die Stadt, der einstige Sitz der Arnsberger Grafen, immer ein beliebtes Ausflugsziel. Doch nicht nur die landschaftlich reizvolle Umgebung, sondern vor allem auch der mittelalterliche Stadtkern mit der alten Stadtmauer, den Wehrtürmen, den Fachwerkhäusern und den romantischen Gassen sind einen Besuch wert. Info => Arnsberg |
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Arnsberg-Neheim Neheim wurde 1202 erstmals urkundlich erwähnt und ist seit der kommunalen Neugliederung 1975 der einwohnerstärkste Ortsteil Arnsbergs. Neben seiner attraktiven Innenstadt, die ein Einkaufsschwerpunkt für die Region darstellt, können Sie in Neheim auch historische Sehenswürdigkeiten und Museen besichtigen. |
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Auf dem Gebiet der Gemeinde Ense ist das nahe der Ruhr gelegene Haus Fuchten aus dem Jahr 1298 sehenswert, Ende des 17. Jh. entstand wahrscheinlich das heutige Herrenhaus. Das heute in Privatbesitz befindliche Gebäude wird teilweise als Wohnraum genutzt, teilweise scheint es jedoch leider zu verfallen. Das Haus Füchten samt der schönen Gartenanlage ist nur von außen zu besichtigen. Info => Ense |
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Die Gemeinde Wickede, im Südwesten des Kreises Soest gelegen, ist vor allem durch die Ruhr geprägt. Hier treffen sich Bördelandschaft und das waldreiche, bergige Sauerland, Geschichtlich lässt sich die Ortschaft bis in das 9. Jh. zurückverfolgen, als im Heberegister einer Abtei ein Hof mit dem Namen Wikki genannt wurde. Info => Wickede |
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Fröndenberg Unter dem Namen Fröndenberg tauchte die Stadt das erste Mal in einer Urkunde aus dem Jahr 1197 auf. Ab 1230 ist ein Zisterzienserinnenkloster in Fröndenberg bestätigt. Dieses Kloster, das sich später in ein freiweltlichadeliges Damenstift wandelte, prägte lange Zeit die Region. Info => Fröndenberg |
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Schwerte bezaubert durch die Mischung aus landschaftlich reizvoller Umgebung, historisch geprägtem Stadtbild und eindrucksvollen Relikten der Industriekultur. Während Sie an den Ruhrauen die Wander_ und Radwege nutzen können, um sich sportlich zu betätigen oder einfach nur die Landschaft zu genießen, lädt die Altstadt von Schwerte mit ihren schmalen Gassen und Fachwerkhäusern zu einem Besuch ein.. Info => Schwerte |
Alle kulturgeschichtlichen und landschaftlichen Sehenswürdigkeiten sind in den Reiseführern beschrieben (Nummern auf den Einzel-Karten):
Weitere erlebnisreiche Radtouren führen durch den Märkischen Kreis
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Vorbereitung
Jede Radtour benötigt eine gewisse Vorbereitungszeit. Neben der Wahl der Strecke und der Suche nach Kartenmaterial, sollten Sie sich auch Gedanken zur Ausrüstung machen. Wir haben Ihnen im Folgenden ein paar Tipps zusammengestellt, damit Sie während Ihrer Tour keine unliebsamen Überraschungen erleben.
Die Ausrüstung: Es empfiehlt sich, auch bei der kürzesten Radtour, immer genügend Flickzeug sowie geeignetes Werkzeug und eine Luftpumpe dabei zu haben, ansonsten sollten Sie Ihre Kleidung an die Witterungsverhältnisse anpassen. Ein Helm bietet Schutz vor Stürzen. Falls Sie kein Handy besitzen, ist es empfehlenswert, ein paar Cent oder eine Telefonkarte griffbereit zu haben. Achten Sie darauf, gerade bei längeren Touren, immer genügend Essen und Getränke dabei zu haben (bei Tagestouren mindestens zwei Liter Flüssigkeit). Kleine kohlenhydratreiche Snacks eignen sich besonders gut.
Das Fahrrad: Sonnenklar: mit einem leichtgängigen und gut gewarteten Fahrrad sind Sie nicht nur Kräfte sparend sondern vor allem sicher unterwegs. Überprüfen Sie deshalb vor der Tour den Zustand Ihres Rades. Erste lose Schrauben können Sie sehr einfach ausfindig machen, indem Sie Ihr Rad anheben und aus geringer Höhe auf die Räder fallen lassen. Wo es klappert, sollten Sie ein paar Schrauben nachziehen. Überprüfen Sie außerdem die Lichtanlage und vergewissern Sie sich, ob die Bremsen funktionieren. Zuletzt sollten Sie nachsehen, ob nirgendwo etwas schleift. Eventuell müssen Sie hier ein wenig nachölen oder die Brennsklötze an Ihrem Rad nach stellen.
Gesundes Radfahren: Gerade bei längeren Etappen ist die richtige Sitzhaltung wichtig, damit Sie nicht schon nach kurzer Fahrt Rücken- oder Kniebeschwerden bekommen. Gegen schmerzende Knie hilft die richtige Sitzhöhe. Achten Sie bei der Einstellung Ihres Sattels darauf, dass der Abstand zwischen Pedale und Sattel so gewählt sein sollte, dass Ihre Beine beim Treten nie komplett durchgestreckt werden. Rücken- und Nackenbeschwerden lassen auf eine zu weit nach vorne gebeugte Sitzhaltung schließen. Justieren Sie Ihren Lenker so, dass Sie eine aufrechte Sitzposition einnehmen können. Gönnen Sie sich auf Ihren Touren alle 10 bis 20 Kilometer eine Rast.
Fahrradmitnahme in den Nahverkehrszügen: Das komplette Fahrkartenangebot der Verkehrsgemeinschaft Ruhr-Lippe ist an den Fahrkartenautomaten mit der orangefarbenen Seitenverkleidung erhältlich. Über
die links stehende Liste am Automaten können Sie die vierstellige Kennziffer Ihres Fahrtzieles ermitteln. Geben Sie diese nun über die Zifferntasten ein. Der Fahrpreis erscheint automatisch
in der Anzeige.
Ihr Zusatzticket für die Fahrradmitnahme können Sie direkt mitlösen, indem Sie die grüne Plustaste unterhalb der Anzeige drücken. Für ein Fahrradticket betätigen
Sie nun die Zifferntaste mit der Nummer 13. Wählen Sie nun zwischen Fahrradeinzel- und Fahrradmonatskarte. Nach Einwurf des angezeigten Betrags erhalten Sie die Fahrkarte(n), die vor Fahrtantritt
noch zu entwerten sind.
Fahrradmitnahme im Zug
Sie können Ihr Fahrrad in allen Nahverkehrszügen im Oberen Ruhrtal mit einer zusätzlichen Fahrradkarte transportieren. Gruppen ab sechs Personen erhalten eine Fahrpreisermäßigung (es besteht eine Anmelde- und Reservierungspflicht). Achten Sie bereits beim Einstieg auf das Fahrradsymbol an den Nahverkehrszügen. Diese weisen Ihnen den Weg zu den speziellen Mehrzweckalbteilen für Rad und RadIer. In der Regel befinden sich diese Abteile am Zuganfang oder Zugende. Auch in den Eingangsbereichen der Nahverkehrszüge können Fahrräder abgestellt werden.Hinweis auf Urheberrechte.
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