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Noch gibt es keine durchgehende Bahnverbindung zwischen Zürich und Bozen, jedoch ist die Fahrt über Sargans, Buchs, Feldkirch und Innsbruck länger als die Fahrt mit der Schweizer Bundesbahn, der Rhätischen Bahn, dem Schweizer Postauto, der Vinschger_Bahn und der italienischen Staatsbahn von Zürich nach Bozen.
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Die Fahrt beginnt im Hauptbahnhof Zürich. Kurz nach verlassen des Bahnhofs wird ein längerer Tunnel durchfahren bevor der Zug das südliche Ufer des Zürichsees erreicht. |
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Am Ufer werden mehrere kleine Vororte von Zürich durchfahren. Im Bahnhof Thalwil zweigt die Bahnstrecke nach Italien durch den Gotthard ab. |
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Wieder am Ufer bietet sich ein herrlicher Blick auf das Nordufer, auch Goldküste genannt. Es folgen die Orte Horgen, Wädenswil und Richterswil bis der Bahnhof Pfäffikon erreicht wird. Über den Seedamm ist die sehenswertes Stadt Rapperswil zu erreichen. |
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Am Südufer des Obersees durchfährt der Zug Altendorf und Lachen. Auf dem alten Seeboden wendet sich der Zug Richtung Süd-Osten nach Ziegelbrücke. Hier endet der S-Bahn-Verkehr von Zürich. Von Norden trifft die Bahnlinie der See-Nordseite auf die Hauptstrecke. Der Bahnhof Ziegelbrücke liegt im Kanton St. Gallen. |
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Nach Süden zweigt die Bahnstrecke in den Kanton Glarus ab. Der nächste Ort ist Weesen. |
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Nun fährt der Zug durch mehrere Tunnel am schmalen Ufer des Walensees entlang mit schönen Ausblicken nach Norden auf die Churfirsten. Es folgen mehrere kleine Orte bis zum Bahnhof Walenstadt. |
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Weiter leicht ansteigend erreicht der Zug nach einiger Zeit den Bahnhof Sargans. Nach Norden verlässt den Bahnhof die Bahnstrecke nach Bregenz. Sie führt den Rhein entlang zum Bodensee. Wenige Kilometer sind es bis Bad Ragaz. |
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Der Zug überquert den Rhein in den Kanton Graubünden. Im Gemeinschafts-Bahnhof von SBB und Rhätischer Bahn in Landquart muss der Reisende umsteigen. |
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Die Fahrt bis Klosters verläuft auf stetig ansteigender Strecke. |
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Direkt nach der Ausfahrt aus Landquart biegt der Zug nach Osten ins Prättigau ab. Es wird die Engstelle ‚Klus’ durchfahren. Zuerst ist das Tal noch recht flach. Die größeren Orte sind Grüsch, Schiers und Küblis. Im engen und steileren Tal werden Saas im Prättigau und Klosters erreicht. Von diesem Bahnhof aus fahren die Züge nach Davos und Filisur. |
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Richtung Bozen führt die Strecke durch den Vereinatunnel. Auf der anderen Seite des Tunnels liegt das Engadin. Der Zug fährt nach Süden weiter und erreicht nach kurzer Fahrt Susch. Von hier fährt das PostAuto über den Flüelapass nach Davos. Im nächsten Ort, im Bahnhof Zernez endet die Bahnfahrt auf Schweizer Gebiet. Nun heißt es umsteigen ins PostAuto nach Italien. |
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Gleich vor dem Bahnhof steht der Anschlussbus nach Mals in Südtirol. Die Fahrt führt durch den Schweizer Nationalpark zum Ofenpass. |
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Die nächsten Orte sind Tschierv, Fuldera und Santa Maria im Val Müstair. Der letzte Ort vor der italienischen Grenze ist Müstair mit seinem berühmten Kloster. Vom Ofenpass aus kann man durch den Kraftwerkstunnel ins italienische Livigno gelangen und von Santa Maria führt der Umbrailpass direkt nach Italien. |
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Nicht weit hinter der Grenze öffnet sich der Talkessel rund um Mals. Nach Norden liegt der Reschenpass mit dem bekannten Kirchturm von Graun im Reschensee. Nach Süden führt die Straße durch Glurns nach Prad und über das Stilfserjoch. |
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In Mals hält das Postauto direkt am Bahnhof der Vinschgerbahn. |
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Seit dem Jahr 2000 fahren wieder Züge bis Meran und teilweise bis Bozen. Am Bahnhof von Mals ist ein Gleisstern zum Wenden von Dampflokomotiven erhalten geblieben und zu besichtigen. |
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Zuerst fährt der Zug auf dem Nordhang des Vinschgauer Etschtals. Viele Burgen und Ruinen säumen die Strecke. Vom Zug aus sind die Churburg in Schluderns und die Ruine Lichtenberg vor Prad zu sehen. Besondere Sehenswürdigkeiten bietet der Marmorort Laas. Der Hauptort des Vinschgaus Schlanders wird von der Burg Schlandersberg überragt. Es folgen die Burgen Ober_ und Untermontani, Latsch und Schloss Kasten. |
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In Kastelbell fährt der Zug direkt an der gleichnamigen Burg vorbei. Hoch oben am Berg zeigt sich Schloss Juval, die Sommerresidenz Reinhold Messmers. In Naturns ziehen die Schlösser Hochnaturns und Tarantsberg die Blicke auf sich. Die Steilstufe hinab in die Meraner Ebene bewältigt die Strecke durch Tunnels und in weiten Schleifen. Am gegenüberliegenden Berghang erhebt sich Schloss Tirol. |
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In Meran lädt neben dem Kurzentrum und den Schlössern besonders die Altstadt zum Bummeln ein. |
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Auf dem letzten Streckenstück von Meran nach Bozen verkehrt die Vinschgerbahn auf der gleichen Trasse wie die Italienische Staatsbahn. |
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Entlang des westlichen Berghangs reihen sich die Burgen und Ruinen in Lana, Nals und Tisens. |
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Kurz vor Bozen bilden die Burg Maultasch, das Eppaner Burgenensemble und Schloss Sigmundskron letzte Höhepunkte, bevor sich der Zug zum Messezentrum nach Norden wendet. Entlang der Hauptstrecke von Verona nach Innsbruck wird der Endbahnhof Bozen erreicht. |
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