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Der Glacier Express ist der berühmteste Zug der Welt. Er fährt in rund sieben Stunden von Zermatt nach Davos oder St. Moritz. Es ist eine Tagesreise durch unberührte Berglandschaften, mondäne Kurorte, tiefe Schluchten, liebliche Täler, 91 Tunnels und über 291 imposante Brücken. Im Panoramawagen des langsamsten Schnellzugs der Welt geniessen Sie die besten Aussichte.
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St. Moritz, einer der bekanntesten Orte in der Schweiz, bietet auch im Sommer viel Sehenswertes. Vorbei an exklusiven Geschäften lässt sich angenehm bummeln ebenso wie entlang der prominenten Hotels und der übrigen Sehenswürdigkeiten. |
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Nach der Ausfahrt aus dem Bahnhof zweigen nach rechts die Gleise der Berninastrecke ab. Der Zug erreicht nach einem Tunnel als erste Station Celerina. Weiter Inn abwärts geht es nach Samedan und Bever. |
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Hinter dem 5865 m langen Albulatunnel liegt die kleine Ortschaft Preda. Von hier bis Bergün kann die Strecke auf dem 'Bahnhistorischen Wanderweg' begleitet werden. Der Zug durchfährt jetzt das 'Albula-Karussell', mit dem der große Höhenunterschied bis Bergündurch Schleifen und Kehrtunnel überwunden wird. Das malerische Bergün lohnt einen Aufenthalt. |
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Die Talstufe zwischen Bergün und Filisur wird durch einen Kreistunnel bewältigt. Bei Filisur zweigt die Strecke Richtung Davos und Klosters ab. Der Zug verlässt Filisur durch einen Tunnel und überquert direkt danach das weltbekannte Landwasser-Viadukt. |
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Die Fahrt geht weiter über Alvaneu-Bad und Surava nach Tiefenkastel. Von hier führt südwärts die Strasse durchs Oberhalbstein über den Julier-Pass ins Engadin. |
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Durch die Solisschlucht, die er auf hoher Brücke überquert, erreicht der Glacier-Express über weitere Brücken und Tunnel Thusis an der spektakulären Via Mala Schlucht, die der Hinterrhein in Jahrtausenden gegraben hat. Das PostAuto schafft eine Verbindung durch das Hinterrheintal, über den St. Bernadino-Pass ins Misox und weiter nach Lugano. |
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Die Fahrt führt jetzt durch das burgenreiche Domleschg mit herrlichen Ausblicken auf den Heinzenberg. |
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Den nächsten Höhepunkt erreicht die Strecke am Zusammenfluss von Vorder- und Hinterrhein bei Reichenau, der auf einer Brücke überquert wird. Danach geht es weiter rheinabwärts zur Kantonshauptstadt Chur. |
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Chur, Kantonshaupstadt und älteste Stadt der Schweiz, bietet viele Sehenswürdigkeiten, die zum Aufenthalt einladen. |
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Westlich von Reichenau liegt das landschaftliche Highlight des Vorderrheintals: die Rheinschlucht - rätoromanisch Ruin Aulta -, ein gewaltiger Bergsturz aus grauer Vorzeit, durch den sich der Rhein einen spektakulären Durchlass gegraben hat. Nur der Zug fährt durch die Schlucht. Der Autoverkehr umgeht das schwierige Gelände weiträumig. |
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Ilanz mit seinen malerischen Gassen kennzeichnet das Ende der Rheinschlucht. Weiter durch das enge Flusstal, die Siedlungen liegen auf den Sonnenplateaus hoch an den Hängen, wird in Disentis der Endpunkt des Streckennetzes der Rhätischen Bahn (RhB) erreicht. Hier werden die Lokomotiven gegen die der Matterhorn-Gotthard-Bahn (MGB) gewechselt. |
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Direkt nach der Ausfahrt beginnt der Aufstieg mit Hilfe von Zahnstangen zum Oberalp-Pass. Auf zahlreichen Brücken werden Seitentäler überquert. In Sedrun ist die Baustelle des Gotthard-Tunnels zu erkennen. In ca. 800 m Tiefe durchquert er die Alpen von Nord nach Süd. |
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Seit Eröffnung des Furka-Basistunnels ist der Oberalp-Pass die höchste Stelle, die der Glacier-Express erreicht. Auf der Passhöhe überquert er auch die Grenze zwischen den Kantonen Graubünden und Uri. |
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In Andermatt besteht die Möglichkeit den Zug nach Göschenen durch die Reuss-Schlucht zu nutzen. In Göschenen besteht Anschluss an die Gotthardbahn von Luzern nach Italien. |
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Der Furka-Pass wird seit 1982 nicht mehr überquert, sondern in dem 15442 m langen Basistunnel durchquert. Seit Jahren arbeiten Eisenbahnfreunde am Erhalt der alten Strecke über den Pass. In den Sommermonaten finden Sonderfahrten statt. |
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Mit leichtem Gefälle und wenigen Zahnstangenabschnitten durchfährt der Zug das obere Rhonetal, das auch Goms genannt wird. Sehenswerte Orte sind Münster, Fiesch, Ernen und die autofreien Orte auf der Riederalp oberhalb des Aletschgletschers. |
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Brig ist seit jeher ein wichtiger Ort an der Kreuzung der Handelsstrasse durchs Rhonetal und der Passstraße über den Simplon-Pass. Neben dem Stockalperschloss bieten sich viele weitere Sehenswürdigkeiten. Am Bahnhof trifft die Bahnstecke der MGB auf die Bern-Lötschberg-Simplon-Bahn (BLS) und die Schweizer-Bundesbahn (SBB). |
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Hoch am Hang führt die Strecke der BLS zum alten Lötschbergtunnel. Im flachen Rhonetal erreicht der Zug den Ort Visp, heute Umsteigebahnhof nach Bern durch den neuen Löschbergbasistunnel. |
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Vom Bahnhof Täsch aus verläuft nur noch die Bahnstrecke im Tal. Zermatt, seit vielen Jahren autofrei, liegt im Kessel am Ende des Tals. Neben einem Rundgang durch das Dorf, lohnen vor allem Fahrten mit Zahnrad- oder Seilbahnen zu den zahlreichen Bergstationen, die ein weitläufiges Wanderparadies erschliessen. Besonders vom Gornergrat und vom Kleinen Matterhorn eröffnen sich grandiose Gletscherpanoramen. |
Karte von der Glacier-Express Strecke:
St. Moritz - Filisur - Chur - Disentis - Andermatt - Brig - Zermatt
(als Download zum Mitnehmen)
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